MS und „Corona-Impfung“

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

aufgrund der gehäuften Nachfragen zu diesem Thema möchten wir auf entsprechende Stellungnahmen der DMSG und der AMSEL verweisen:

DMSG: Impfungen und MS

DMSG: Corona Virus und MS (Übersicht)

AMSEL:  COVID-19, Impfen und MS (Übersicht)

 

Zusammengefasst ist eine Impfung gegen SARS-CoV-2 grundsätzlich zu empfehlen. 

Der Nutzen der Impfung übersteigt deutlich die möglichen unerwünschten Effekte. Dabei ist auch zu berücksichtigen, daß eine COVID-19 beeinträchtigende Langzeitfolgen (s.g. „Long-COVID“) haben kann und daß das Risiko für Aktivität der MS in Zusammenhang mit einem hochfieberhaften Infekt erhöht ist.

Eine bestehende krankheitsmodifizierende Immuntherapie steht einer Impfung nicht entgegen, im äußersten Fall kann unter manchen Therapeutika die Impfantwort abgeschwächt sein.

Auch gibt es bislang keine Bedenken im Hinblick auf die Art des eingesetzten Impfstoffes.

Als MS Betroffene/Betroffener haben sie die Möglichkeit, mit einer formlosen ärztlichen Bescheinigung der Impfgruppe 3 (≥ 60 Jahre) zugeordnet zu werden.

 

Ihr E/M/S/A Team.

Zentrum für

Neurologie / Psychiatrie / Neuroradiologie

 

Freiheitstraße 23

78224 Singen

 

Telefon-Zentrale 07731 - 95 99 10

Telefax 07731 - 95 99 39

 

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag

8.00 - 18.00 Uhr